TERMINE

 

 

Montag 14.5.2012 10:00 Uhr Besuch in den Lebenshilfe Werk-

stätten Bad Kreuznach

 

Donnerstag 17.5.2012 11:00 Uhr Eröffnung Mädchen Hockey Turnier Salinental Bad Kreuznach

 

 

 

 


Zitat der Woche:

Lachfalten sind keine Falten,
sondern nur ein Zeichen dafür,
dass der Mensch in seinem Leben glücklich war.

Sylvia Tubbesing


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Dafür stehe ich

Politik heißt für mich, etwas für die Menschen tun. Und zwar nicht nur in der Parteipolitik – Politik wird auch in Vereinen, Verbänden und Initiativen gemacht. Und das tue ich seit 20 Jahren. Einfach, weil ich etwas verändern will. Es ist für mich selbstverständlich, mit anzupacken. Durch das ehrenamtliche Engagement bin ich auch immer mehr zu dem gekommen, was man unter „richtiger“ Politik versteht. Weil ich meine Erfahrungen dort einbringen will und Rahmenbedingungen mit gestalten möchte – damit es am Ende bei der Politik wirklich um das geht, was es soll: um die Menschen!

Meine Herzensthemen sind dabei - neben meiner Heimat, für die ich mich mit ganzem Herzen engagieren werde- vor allem die Bildungspolitik. Denn nur, wenn wir in die Zukunft unserer Kinder investieren, sind wir auch zukunftsfähig.

 

 

Bildung ist Zukunftsinvestition

…und fängt nicht erst in der Schule an. Gerade bis zum 8.Geburtstag sind Menschen besonders lernfähig, bis zu diesem Alter müssen die Grundsteine gesetzt sein.

Kinder bringen aus ihren Elternhäusern unterschiedliche Vorraussetzungen mit. Chancengerechtigkeit bedeutet, jedes Kind dort abzuholen, wo es steht, und dann individuell zu fördern und zu fordern.Dazu brauchen wir in erster Linie Zeit. Deshalb setze ich mich in unseren Kindertagesstätten leidenschaftlich für kleinere Gruppen und mehr Personal ein.

Gerade das letzte Kindergartenjahr ist besonders wichtig. Hier werden die Kionder noch einmal intensiv auf die Schule vorbereitet. Dabei müssen Erzieher und Lehrer Hand in Hand arbeiten. So können sie Defizite in der Entwicklung in Zusammenarbeit mit Ergotherapeuten, Logopäden usw. ausgleichen und so Kindern gute Starchancen geben.

Ohne Sprache geht es nicht. Wer nicht sicher Deutsch spricht, hat auch in der Schule weniger Chancen. Das betrifft nicht nur Kinder mit Migrationshintergrund - auch bei deutschen Kindern gibt es immer häufiger Spachauffälligkeiten. Daher terte ich ein für ein verbindliches Sprachscreening bis zum 4.Geburtstag - und eine direkt daran anschließende intensive Sprachförderung. Das ist ein Versprechen: Bei der Einschulung soll jedes Kind ausreichende Sprachkenntnisse haben!

Dafür setze ich mich ein:

 

  • Mehr Zeit für Kinder: ausreichend Erzieherinnen und kleinere Gruppen für individuelle Förderung, gerade bei den  ganz Kleinen
  • Ausbau der Tagespflege: auch um die Randzeiten in den Kitas abzudecken
  • Wahlfreiheit: Alle Kinder sind gleich viel wert, und es steht dem Land nicht an, nur eine Betreuungsform finanziell zu unterstützen.. Deshalb darf sich Beitragsfreiheit nicht nur auf den Kindergarten beziehen. Egal wo sie ihr Kind betreuen (lassen) - zu Hause, im Kindergarten, in der Krippe oder bei der Tagesmutter- jede Form muss gleichermaßen unterstütz werden.
  • Sprachscreening bis zum 4. Gebutrtstag und anschließende intensive Sprachföderung
  • Verbindliche Standards im letzten Kindergartenjahr und verpflichtende intensive Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule

Guter Start ins Schülerleben

Die Rahmenbedingungen an unseren Grundschulen müssen verbessert werden, denn dort werden die Grundlagen für den späteren Schulerfolg und die Lebenschancen  unserer Kinder gelegt. Gerade am Beginn des schulischen Lebens müssen wir investieren, damit erst gar kein "Bildungsfrust" entsteht.

Um bei Kindern Spaß und Neugier auf das Lernen zu wecken, brauchen die Lehrerinnen und Lehrer mehr Zeit. Nur so können sie individuell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Kinder eingehen und bestmöglich fördern und fordern. Aus diesem Grund setze ich mich in den Grundschulen für Klassengrößen von maximal 20 Kindern und mehr Möglichkeiten für Doppelbesetzungen in den Klassen ein. Auch Schulsozialarbeit gehört an alle Grundschulen, besonders um die Zusammenarbeit mit den Eltern zu unterstützen.

Sprachförderung darf nicht mit dem Schuleintritt enden. Ich trete für eine Weiterführung auch in der Grundschule ein.

Die neue Grundschulordnung hat viel Unruhe in die Schulen gebracht - Abschaffung der Schulkindergärten, Einführung individueller Notengebung bzw. teilweise Abschaffung der Noten im dritten Schuljahr. Ich trete ein für verbindliche Lehrpläne sowie für eine an klaren Leistungsstandars orientierte Notengebung. Kinder müssen erfahren, dass Leistung sich lohnt. Es ist unsere Aufgabe, sie so gut zu fördern, dass sie diese Anforderungen erfüllen können - aber nicht, Defizite nur schön zu reden!

Durch den Rückgang der Schülerzahlen werden die Grundschulen in den kommenden Jahren immer kleiner. Um auch im ländlichen Raum Standorte erhalten zu können, setze ich auf eine verstärkte Kooperation von Kindertagesstätten und Grundschulen in "Häusern der Bildung von 1-10 Jahren". Davon profitieren alle Beteiligten - nicht nur strukturell, sondern auch inhaltlich.

Dafür setze ich mich ein:

  • Kleine Kinder - kleine Klassen: Maximal 20 Kinder pro Klasse
  • Zusätzliche Stundenzuweisungen, damit Lehrer auch zeitweise im Team unterrichten können
  • Schulsozialarbeit an allen Grundschulen
  • Klares Bekenntnis zu verbindlichen Lehrplänen und an Leistungsstandars orientierter Notengebung
  • Erhalt auch der kleinen Grundschulen, Umwandlung in Häuser der Bildung von 1bis 10 Jahren

Wahlfreiheit und talentgerechte Förderung

Nur ein vielfältiges, differenziertes Schulangebot erhält dauerhafte Wahlfreiheit und talentgerechte Förderung. Nicht für alle das Gleiche, sondern für jeden das Beste - unter diesem Motto steht christdemokratische Bildungspolitik.

Förderschulen müssen dabei unbedingt erhalten und zu Förderzentren weiterentwickelt werden. Sie bieten für viele Kinder die optimalen Vorraussetzungen, um sich auch mit Beeinträchtigung gut entwickeln zu können. Dort, wo es den individuellen Möglichkeiten des Kindes entspricht, sollen beeinträchtigte Kinder auch in Schwerpunktschule unterrichtet werden - allerdings müssen hier die Rahmenbedingungen erheblich verbessert werden.

Talentgerechte Förderung im Zweisäulenmodell

Die Schulstrukturreform der vergangenen Jahre hat viel Unruhe in die Schulen gebracht, ohne zu Verbesserungen für den einzelnen Schüler zu führen. Weitere Strukturveränderungen können wir Eltern. Lehrern und Schülern nicht zumuten.Das Hauptaugenmerk der kommenden Jahremuss auf der qualitativen Weiterentwicklung und der inhaltlichen Ausgestaltung der Schulen liegen.

Dazu brauchen Schulen klare Profile. Realschule Plus und Integrierte Geamtschule bilden die praxisorientierte Säule.

Sie sollen rechtlich gleich gestellt und einen gleichen, vebindlichen Wahlpflichtfachbereich haben. Ab KLasse 8 gehen alle Schüler, die den Berufsreifeabschluss anstreben, 2 Tage in der Woche in die berufsbildenden Schulen. Es gilt die Garantie "Abschluss mit Anschluss": Nach der Sekundarstufe I wird allen Schülern der Anschluss in einem weiteren schulischen Angebot oder einer Berufsausbildung garantiert.

Zu jeder Schule der ersten Säule gehört eine Oberstufe. Diese ist entweder an der Schule selbst oder wird in enger organisatorischer und pädagogischer Kooperation mit einem Gymnasium oder einer berufsbildenden Schule geführt.

Die zweite - theorieorientierte-  Säule bildet das klassische Gymnasium, orientiert am humansitischen Bildungsideal und mit dem Ziel der Studierfähigkeit.Zur besseren Förderung erhält auch das Gymnasium künftig zusätzliche Stunden.

Am Ende von Klasse 6 können alle Schüler wählen zwischen dem 8- und dem 9jährigen Weg zum Abitur. Die rheinland-pfälzische Insellösung des Abiturs nach 12 1/2 Jahren muss beendet werden

Gymnasien sollen verstärkt besondere Profile entwickeln können wie Mint-Bereich, altsprachliche oder bilinguale Zweige usw. - dies wird dann auch mit Stundenzuweisungen berücksichtigt.

Um Vergleichbarkeit verschiedener Schulen zu gewährleisten und zur Sicherung von Bildungsstandards sollen für alle Bildungsgänge schrittweise landeseinheitliche Abschlussprüfungen eingeführt werden.

Dafür setze ich mich ein:

  • Erhalt der Förderschulen, Ausbau zu Förderzentren
  • keine neue Schulstrukturreform
  • Weiterentwicklung des Schulsystems durch klare Profilbildung: das Zweisäulenmodell
  • Rechtliche Gleichstellung von Realschule Plus und IGS mit klarem Praxisprofil
  • 2 Brufsschultage pro Woche ab Klasse 8 für alle Schüler im Berufsreifegang, dabei maximal 20 Kinder pro Klasse
  • Kein Abschluss ohne Anschluss
  • Mehr Förderstunden an Gymnasien,Wahlfreiheit zwischen G8 und G9
  • Landeseinheitliche Abschlussprüfungen für alle Bildungsgänge

Berusbildende Schulen stehen für Aufstiegsmöglichkeiten

Wie keine andere Schulart stehen die Berufsbildenden Schulen für den Aufstieg. Um sie zu stärken, sollen sie weiterentwickelt werden zu Kompetenzzentren der beruflichen Bildung. Elementar ist dabei, den hier besonders hohen Unterrichtsausfall zu stoppen.

Um die schwächsten Schüler intensiver fördern zu können, müssen insbesondere Berufsvorbereitungsjahr und Berufsfachschule in das Ganztgasschulprogramm aufgenommen und mit ausreichend Sozialarbeit ausgestattet werden.

Oberstufenangebote wie Berufliche Gymnasien müssen bedarfsgerecht ausgebaut werden.

Um im Breich der dualen Ausbildung insbesondere im Zuge des Schülerrückgangs auch kleiner Ausbildungsklassen erhalten zu können, trete ich für eine Anpassung der Stundenzuweisung ein.

 

Dafür setze ich mich ein:

  • Weiterentwicklung der berufsbildenden Schulen zu Kompetenzzentren der Berufsbildung
  • Reduzierung des hohen Unterrichtsausfalls
  • Ausweitung des Ganztagsschulprogramms auf BVJ und Berufsfachschulen
  • Ausbau von Oberstufenangeboten
  • Sicherung der dualen Ausbildung durch Erhalt auch kleiner Fachklassen

Recht auf Bildung - Unterricht statt Ausfall

Unsere Kinder haben nicht nur Schulpflicht, sie haben das Recht auf Bildung. Leider gestaltet sich Bildung wegen mangelhafter Rahmenbedingungen oft sehr schwierig. Da Kinder keine Lobby haben, sind unsere Schulgebäude oft in katastrophalem Zustand. Kein Verwaltungsgebäude im Land würde so verkommen.

Es ist auch keine Seltenheit, dass unsre Kinder in Klassen mit mehr als 30 Schülern unterrichtet werden – viel zu viele Kinder, um jeden individuell zu fördern. Damit liegt Rheinland-Pfalz im Ländervergleich ganz weit hinten.

 

Besonders dramatisch in Rheinland-Pfalz ist der enorme Unterrichtsausfall - 3 1/2 Wochen fehlen jedem Schüler pro Schuljahr. Das ist bis zum Ende der Schulzeit ein ganzes Jahr - Unterricht, der unseren Kindern für gute Zukunftschancen fehlt!

Dafür setze ich mich ein:

  • eine 100%ige Unterrichtsversorgung und kein geplanter Unterrichtsausfall wie bisher
  • Errichtung eines Vertretungslehrerpools für alle Schulen, Abschaffung der vielen Zeitverträge für Lehrer
  • ausreichend Seminarkapazitäten, um junge Lehrer auszubilden
  • Einführung eines Praxissemesters für Lehramtsstudenten

Ganztagsschulen und Hausaufgabenbetreuung ausbauen

Ganztagsschulen sind eine Erweiterung des Bildungsangebotes und helfen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Allerdings dürfen sie keine Mogelpackung sein, sondern müssen mit ausreichend Lehrern und pädagohischen Fachkräften versorgt sein.

Um auch außerschulische Aktivitäten zu ermöglichen und auch Vereinsarbeit zu erhalten, trete ich für eine Flexibilisierung ein - Schüler sollen auch die Möglichkeit haben, nur an bestimmten Tagen oder nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit das Angebot wahrzunehmen.

Parallel zur Ganztagsschule setze ich mich für den Aufbau einer flächendeckenden Hausaufgabenhilfe ein. Diese soll insbesondere von ehrenamtlichem Engagement getragen werden - durch Zusammenarbeit der Generationen.

Dafür setze ich mich ein:

  • Ausbau des freiwilligen Ganztagsangebots
  • Flexilisierung der Ganztgasschulen, bessere Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden
  • Aufbau einer flächendeckenden Hausaufgabenhilfe